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Beleg: Infla-Beleg
Portoperiode: PP 5: 6.5.1920 - 31.3.1921
Von Magdeburg
Nach Gablonz (CSR)
Belegdatum: 17.05.1920
Versandart: Brief
Verkehrsart: Ausland
Gewichtsstufe: bis 20g
Porto: 0,80 Mark
Porto und Gebühren: 0,80 Mark
Beschreibung: Das Porto in die CSR zu der Zeit 80 Pf., was in Deutschland nicht beachtet wurde. Gablonz ging für den stempelnden Postler wohl als innerdeutsch durch. Aus dem Ausland kommende Sendungen, welche nicht oder unzureichend freigemacht waren, wurden von allen Postverwaltungen zunächst mit Nachgebühr in der Verrechnungseinheit Goldfranken (mindestens 30 Goldcentimes pro Sendung) belegt und diese dann in die Landeswährung umgerechnet. Hier wurden 50 Heller erhoben, welchem GF-Wert das dort jeweils entsprach ist nicht bekannt. Da der Empfänger wegen des Nachportos die Sendung nicht abnehmen wollte, wurde der Brief nach Magdeburg zurückgesandt. Die blaue Taxziffer "50" dürfte erst hier draufgeschrieben worden sein- in Ländern mit Portomarken (außer Schweiz) gab es diese Praxis in der Regel nicht. Nun hätte dort eigendlich "80" stehen müssen- Nachporto = doppelter Fehlbetrag. Vielleicht orientierte man sich fälschlicherweise an der 50er Portomarke. Zusätzlich sieht man den leider sehr schwach abgeschlagenen roten Nachportostempel von Magdeburg. Da kein Empfänger zu ermitteln war (und somit auch niemand das Nachporto zahlen konnte), wurden die 50 Pf. im Magdeburger Einnahme-Nachweisbuch wieder gestrichen und der "Entlastet"-Stempel auf dem Umschlag angebracht.
Anmerkung: Sammlung Magdeburger
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Letzte Änderung: 24.04.16 12:16:23
Belegreporter/erfasst: muemmel
Stempelredakteur/Freischaltung: 24.04.16 13:57:55
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